Festlicher Abend
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen
Die GAIMH-Jahrestagung, die vom 2. – 4. Februar 2012 an der Universität Basel stattfindet, steht unter dem Motto «Frühe Kindheit – Brücken bauen: Wissenschaft und Praxis im Dialog».
Die Verantwortlichen für die Organisation haben das «Brücken-Motto» auch bei der Wahl der Lokalität für den festlichen Abend am Freitag, den 3. Februar, 19 Uhr im Auge behalten. Wir freuen uns, die Tagungsteilnehmenden für diesen Anlass, im Meriansaal des Hotels Merian begrüssen zu dürfen.
Was hat dieser Ort mit dem «Brückenmotto» zu tun?
Vom Festsaal des Hotels Merian geht der Blick via «Mittlere Brücke» zum Grossbasler Rheinufer hinüber.
Die «Mittlere Brücke» wurde 1225 unter Fürstbischof Heinrich von Thun als eine teils hölzerne und teils steinerne Brücke über den Rhein erstellt. Sie verband die erst im Aufbau begriffene Stadt Kleinbasel mit der Stadt Grossbasel. Seit dem Niedergang der römischen Colonia Augusta Raurica war sie für lange Zeit die erste und einzige feste Rheinüberbrückung zwischen Bodensee und der Rheinmündung ins Meer und brachte der Stadt ab dem 14. Jahrhundert ihren wirtschaftlichen Erfolg.
Der Meriansaal selber wird auf der Webseite des Hotels Merian so beschrieben:
«Der Meriansaal, eine Perle spätbiedermeierlicher Baukunst, darf mit Stolz »Kleinbasels Ehrentribüne am Rhein« genannt werden. Sie glauben sich hinausgehoben über den Strom. Die hohen eleganten Fenster geben eine herrliche Rundsicht frei auf die gegenüberliegende Rheinuferhalde mit ihrer entzückenden alten Bebauung, alles eingepackt in ein stattliches Stück Himmel: ein wunderschönes Panorama.»
Die Gäste des festlichen Abends werden sowohl kulturell als auch kulinarisch verwöhnt. Kulturell stehen eine fasnächtliche Einlage und ein informativer Einblick in den Brauch der Fasnacht in der Stadt am Rheinknie auf dem Programm. Dieser Teil wird von der Wettstai-Clique bestritten.
Man vermutet, dass der Urkern der Fasnacht weit bis in die Römerzeit zurückgeht. Das Erdbeben von 1356 zerstörte jedoch einen grossen Teil der Stadt, wo auch die meisten Urkunden ein Raub der Flammen geworden sind. So kann nur bis in die zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts zurückgegriffen werden, um die Geschichte der Basler Fasnacht zu erfassen.
Zum Kulinarischen: Es stehen zwei Menus, die auch Basler Spezialitäten enthalten, zur Auswahl: ein vegetarisches und eines mit Fleisch. Wir bitten Sie, bei der Anmeldung auf dem On-Line-Formular Ihre Menuwahl anzukreuzen. Die Kosten für den festlichen Abend betragen Fr. 60.- / Euro 50.- . Wer mit Partnerin oder Partner gemeinsam am festlichen Abend teilnehmen möchte, wird um Anmeldung der Begleitperson für diesen Anlass bis 15. Januar 2012 an basel2012@gaimh.org gebeten.
Wir freuen uns, wenn viele von Ihnen mit uns an diesem schönen Ort einen gemütlichen, interessanten und anregenden Abend verbringen und dabei im Kreis jener, die sich für die Anliegen der Kleinsten stark machen, alte und neue Bekanntschaften pflegen können.
Mit besten Grüssen
Für die Tagungsleitung und die Organisationsgruppe GAIMH Tagung 2012
Heidi Simoni und Kathrin Keller-Schuhmacher
Im November 2011
