Geschäftsstelle

GAIMH
c/o IFEF
Hernalser Hauptstrasse 15, Top 3/11
A - 1170 Wien

Schreiben Sie uns
info@gaimh.org

Über Uns

GAIMH - Gesellschaft für Seelische Gesundheit in der Frühen Kindheit

Die GAIMH setzt sich ein für die Förderung seelischer Gesundheit in der frühen Kindheit sowie für die Vermeidung und Früherkennung von Fehlentwicklungen.

Parallelveranstaltungen Block I, 11:45 - 13:15

PI/01: Vielfalt in der Elementarpädagogik: Anerkennung von Gleichheit und Unterschiedlichkeit am Beispiel außerhäuslicher Kinderbetreuung, Mag. Nina Hover-Reisner

Vielfalt ist ein Thema, das vor Einrichtungen der außerhäuslichen Kinderbetreuung nicht Halt macht. Denn elementarpädagogische Einrichtungen wie Krippen, Kindergärten und auch die Tagespflege sind Orte der Vielfalt im Sinne der Diversität von Menschen und ihren spezifischen Lebenslagen: Kinder und deren Familien aber auch pädagogische Fachkräfte sprechen unterschiedliche Sprachen, haben unterschiedliche sozio-kulturelle und religiöse Hintergründe und haben in ihrem bisherigen Lebenslauf unterschiedlich belastende oder auch unterstützende Erfahrungen auf sozialer wie auch emotionaler Ebene gemacht.

Im Rahmen des Workshops erfolgt ein Input zur Bedeutung der Anerkennung von Gleichheit und Unterschiedlichkeit für Entwicklungs-, Bildungs- und Entfaltungsmöglichkeiten in der frühen Kindheit. Anhand der Besprechung von Fallmaterial wird diskutiert, ob und in welcher Weise professionelle  Verstehens- und Reflexionskompetenzen im Kontext von Diversität mit pädagogischen Fachkräften erarbeitet werden können.

Mag. Nina Hover-Reisner

ist Kindergartenpädagogin, Bildungswissenschaftlerin, Leiterin des Studiengangs Sozialmanagement in der Elementarpädagogik am Department Soziales der Fachhochschule Campus Wien. Schwerpunkte: Frühkindliche Bildung und Entwicklung, Transitionsforschung, Pluralität, Akademisierung der Ausbildung pädagogischer Fachkräfte

PI/02: Marte Meo – eine Einladung zur Entwicklung, Dr. Mirna Wunderintz

Marte Meo bedeutet aus eigener Kraft etwas zu schaffen. Die Methode wird seit 40 Jahren von der Niederländerin Maria Aarts entwickelt und in vielen medizinisch-therapeutischen Bereichen angewendet: z.B. als Unterstützung der frühen Entwicklung, Stärkung der Eltern-Kind Bindung, Begleitung der jungen, psychisch kranken oder unsicheren Eltern, Pflegefamilien, sowie Eltern und Familien von Kindern mit Entwicklungsstörungen. Das Ziel der Marte Meo Methode ist es, Eltern, Bezugspersonen oder Fachleute zu befähigen, unterstützende Interaktions- und Kommunikationsfähigkeiten bildgestützt wahrzunehmen, schrittweise zu üben, weiterzuentwickeln und sie im Alltag bewusst einzusetzen. Im Mittelpunkt steht die Verbesserung der Qualität der Interaktionen. Marte Meo gibt Eltern, Bezugspersonen und Fachkräften detaillierte und praktische Informationen, wie sie ihre Kinder und Jugendlichen bei der Bewältigung ihrer jeweils individuellen Entwicklungsaufgaben unterstützen können. Mit Hilfe von Videoclips aus dem Alltag werden gelungene Interaktionsmomente sichtbar gemacht und entwicklungsunterstützende Informationen werden Schritt für Schritt vermittelt. Dadurch entsteht Entspannung in der Eltern-Kind-Beziehung und die Lebensfreude steigt.

Im Workshop werden anhand von Videoclips entwicklungsunterstützende Marte Meo Elemente, wie z.B. „Folgen“ und „positiv Leiten“, dargestellt und der Einsatz der Methode im ärztlichen und therapeutischen Alltag in einem Therapieambulatorium präsentiert.

Dr. Mirna Wunderintz

  • Medizinstudium
  • Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde
  • Marte Meo Supervisorin
  • Langjährige Tätigkeit im Bereich der Entwicklungspädiatrie im Ambulatorium Strebersdorf d. VKKJ in Wien (Zentrum für Entwicklungsneurologie und Sozialpädiatrie)
PI/03: Auswirkungen mütterlicher Smartphone Nutzung auf die Mutter-Kind-Interaktion, Mag. Marion Hantinger, B.A., M.A.

Co-Autoren: Univ.-Prof. Dr.med. Karl Heinz Brisch, Dr.phil. Dipl.Psych. Lisa Jakob, Corinna Priller, BsC

Informations- und Kommunikationstechnologien, speziell Smartphones, haben sich in den letzten Jahren rasant entwickelt und verbreitet. In Österreich wird das Smartphone im Durchschnitt dreieinhalb Stunden täglich verwendet. Für viele frisch gebackenen Mütter ist das Smartphone essenziell, um soziale Kontakte aufrechtzuerhalten oder auch einfach über aktuelle Geschehnisse informiert zu bleiben. Ob und welchen Einfluss dieser Smartphone-Gebrauch auf die Interaktionen mit unseren Kleinsten hat, ist dabei aber noch unklar. Um diese Thematik genauer zu erforschen, wird aktuell eine Studie durchgeführt, bei der mittels Videobeobachtung und Herzratenvariabilität untersucht wird, welche Auswirkungen das Smartphone auf die Interaktionsqualität zwischen Müttern und Säuglingen hat. Im Workshop soll ein kurzer Überblick über den derzeitigen Forschungsstand gegeben und anschließend die aktuell laufende Studie und vorläufige Ergebnisse vorgestellt werden.

Mag. Marion Hantinger, B.A., M.A.

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Early Life Care der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) in Salzburg. Parallel zu ihrem fünfjährigen Diplomstudium der Psychologie an der Leopold Franzens Universität Innsbruck studierte sie am Management Center Innsbruck (MCI) im Bachelorlehrgang Management und Recht. Anschließend schloss sie 2014 an der FH Wien der WKW ihren Master of Arts in Personalentwicklung und Coaching ab.

PI/04: SAFE® und SAFE®-Urvertrauen: Ergebnisse – besonders der VATER-Kind-Bindung - aus der SAFE® Längsschnittstudie bis zum Grund-schulalter und zur Kosten-Nutzen-Analyse, Univ.-Prof. Dr. med. Karl Heinz Brisch

Die frühe Beziehung zwischen Eltern und Kind ist für dessen gesunde körperliche und psychische Entwicklung von großer Bedeutung. Das SAFE® Programm als primäres Präventionsangebot hat das Ziel, Eltern Sicherheit zu vermitteln, wie sie auf die Signale ihres Babys feinfühlig reagieren können. Dadurch entwickeln die Babys eine sichere Bindung als stabiles Fundament ihrer Persönlichkeit. Die Ergebnisse der Längsschnittstudie zur Wirksamkeit des SAFE®-Programms belegen u.a., dass das Programm die transgenerationale Weitergabe negativer Bindungserfahrungen unterbrechen kann. Besonders VÄTER entwickeln durch eine Teilnahme an SAFE® häufiger eine sichere Bindungsbeziehung mit ihrem Kind. Aufgrund dieser positiven Ergebnisse wurde eine abgewandelte Version „SAFE®-Urvertrauen“ entwickelt, bei der die bindungsfördernden Inhalte von einer Mentorin in Hausbesuchen im Einzelsetting erarbeitet werden. Als langfristiges Ziel gilt die Implementierung des Programms in die Arbeit der Frühen Hilfen. Erste Ergebnisse der Kosten-Nutzen-Analyse durch eine frühe SAFE® - Intervention werden vorgestellt.

Univ.-Prof. Dr. med. Karl Heinz Brisch

Karl Heinz Brisch, Univ.-Prof. an der Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) in Salzburg, Dr. med. habil., ist u.a. Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie und spezielle Psychotraumatologie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Er ist Vorstand des weltweit ersten Lehrstuhls für Early Life Care und leitet das gleichnamige Forschungsinstitut an der PMU in Salzburg. Bis Ende 2018 leitete er als Oberarzt die Abteilung für Pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Universität München. Sein Forschungsschwerpunkt umfasst den Bereich der frühkindlichen Entwicklung und der Psychotherapie von bindungstraumatisierten Menschen in allen Altersgruppen.

Der Referent ist Gründungsmitglied und war langjährig im Vorstand der Gesellschaft für Seelische Gesundheit in der Frühen Kindheit (GAIMH e.V. – German-Speaking Association for Infant Mental Health)

PI/05: Kinder psychisch kranker Eltern u. primäre Prävention. Ergebnisse der Entwicklungspsychologischen Beratung von Eltern mit Kindern von null bis drei Jahren am Beispiel der Babyambulanz - „Von Anfang an“ ...

und dem Elternkurs „Sicherer Hafen“, Dr. Dagmar Brandi, Meike Kollmeyer

Basierend auf langjähriger praktischer Erfahrung mit Entwicklungspsychologischen Beratungen (EPB) hat die „Babyambulanz Von Anfang an.“ mit der BerndtSteinKinder Stiftung in Hamburg den präventiven Elternkurs „Sicherer Hafen“ entwickelt. Der 2 jährige Kurs mit Beginn in der Schwangerschaft bietet jungen Eltern neben 4 Gruppenterminen zusätzlich 11 Einzeltermine als Hausbesuche für EPB an. Die EPB ist ein für den Kinderschutz entwickeltes niedrigschwelliges Beratungskonzept, welches Eltern in der Interaktion mit ihren Babys in Alltagssituationen beim Aufbau einer sicheren Eltern-Kind-Bindung unterstützt insbesondere, wenn Risiken durch Belastungsfaktoren bestehen. Die Evaluation des Elternkurs „Sicherer Hafen“ zeigt die überdurchschnittliche Inanspruchnahme stark belasteter und psychisch kranker Eltern. Im Workshop wird fallbezogen diskutiert unter welchen Voraussetzungen ein präventiver Elternkurs Kindern psychisch kranker Eltern gesundes Aufwachsen ermöglichen kann.

 

Dr. med. Dagmar Brandi

Kinder- und Jugendärztin, Schwerpunkt Entwicklungsdiagnostik und -beratung, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapeutin für Kinder und Erwachsene, analytische Eltern-Säugling/Kleinkind-Therapie. Seit 1996 im Arbeitskreis Kinder psychisch kranker Eltern Dr.Christiane Deneke Hamburg, -2007 Gründung der Babyambulanz Von Anfang an. in Hamburg. Dozentin IPU, Dozentin Michael-Balint-Institut Hamburg

Meike Kollmeyer

Entwicklungspsychologische Beraterin (EPB), Entwicklungspsychologische Beratung und Therapie 4-10 (EBT 4-10), Still- und Laktationsberaterin IBCLC, Kinderkrankenschwester, Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin (FGKiKP), Projektleitung in der Babyambulanz Von Anfang an. und des Elternkursangebots „Sicherer Hafen“ in Hamburg

PI/06: „Kampfzone Schlafzimmer?“ Warum Kinder nicht lernen müssen zu schlafen, Sibylle Lüpold

Unsere Gesellschaft suggeriert, dass alle Kinder lernen müssen zu schlafen und dass Eltern ihre Kinder dabei aktiv unterstützen müssen. Schlaflernprogramme wie die Ferbermethode sind nach wie vor weit verbreitet und werden oft trotz Kritik seitens der Fachwelt unhinterfragt empfohlen und umgesetzt.
Ich möchte in meinem Beitrag aufzeigen, dass der ganze Stress ums „Schlaflernen“ völlig unnötig ist. Kinder müssen nicht lernen zu schlafen. Sie müssen etwas ganz anderes lernen: Etwas, das als Fundament für eine lebenslange gute Schlafqualität von entscheidender Bedeutung ist.

Sibylle Lüpold

  • Matura 1996
  • Pflegefachfrau (= Krankenschwester) Diplomniveau II 2001
  • Stillberaterin LLL 2006
  • CAS in Still- & Laktationsberatung, Stillberaterin IBCLC 2014
  • Geschäftsführerin von 1001kindernacht® seit 2016
PI/07: „Hamma Besuch?“ – Der Hausbesuch – Herausgefordert und Berührt-Sein, Mag. Holger Eich, Gerda Juvan, Regina Zsivkovits

Wir wollen uns das Thema Hausbesuch, quer durch die Berufsgruppen, genauer ansehen:

  • Voraussetzungen um im „at-home“-Setting arbeiten zu können (Ausbildung, Rahmenbedingungen, Sicherheit, …)
  • Alltagsnähe und Sensibilität für die intimen Grenzen der KlientInnen
  • Beziehungsangebot versus Kontrollfunktion
  • eigene Norm- und Moralvorstellungen der HelferInnen und ihre Grenzen

Dieser Workshop ist an alle Personen gerichtet, die im Rahmen von Hausbesuchen arbeiten oder planen zu arbeiten und den Kontext der Arbeit und die Rolle der HelferInnen näher beleuchten möchten.

Gerda Juvan

  • Psychotherapeutin (personzentrierte Psychotherapie)
  • Familienbegleiterin im Projekt „Frühe Hilfen – gut begleitet“

Regina Zsivkovits

  • Hebamme seit 1987, seit 1989 in freier Praxis (Hausgeburten, Nachbetreuungen)
  • Beraterin im Hebammenzentrum seit der Gründung 1987, seit 2009 Geschäftsführerin
  • 2014 Aufbau und Implementierung 1.Pilotprojekt „Frühe Hilfen“ für Wien im Hebammenzentrum
  • Familienbegleiterin Frühe Hilfen Wien 2014-2018
PI/08: Vertigo! – Umgang mit dem Drehschwindel der BehandlerInnen bei besonderen Familienkonstellationen nach assistierter Reproduktion, Dr. Karin J. Lebersorger

Die rasche Entwicklung der Medizintechnik ermöglicht neue Genealogien, indem sie Zeit-, Generationen- und Inzestschranken außer Kraft setzt. Dies kann bei den Betroffenen, aber auch bei den HelferInnen zu heftigen emotionalen Reaktionen und Verwirrung führen. Anhand von Fällen, die die Workshop-TeilnehmerInnen einbringen können, werden die zugrunde liegende Dynamik reflektiert und ein hilfreicher Umgang für das Kind und seine Eltern erarbeitet.

Dr. Karin J. Lebersorger

Klinische- und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin und Supervisorin.
Teamleiterin Nord des Instituts für Erziehungshilfe Wien, Mitarbeiterin der Down-Syndrom Ambulanz des Krankenhauses Rudolfstiftung, freie Praxis, Lektorin an der Wiener Psychoanalytischen Akademie, der FH Campus Wien, nominiertes Mitglied der Arbeitsgruppe „Qualitätssicherung frühe Kindheit“ der Österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundheit. Mitautorin der “Stellungnahme der Österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundheit zum Änderungsentwurf des Fortpflanzungsmedizinrechts-Änderungsgesetzes.

PI/09: Einblick in die Entwicklungspsychologische Beratung, Susanne Payer, MA

Die „Entwicklungspsychologische Beratung“ (EPB) ist ein Konzept zur Förderung der elterlichen Feinfühligkeit in der frühen Kindheit und wurde von Frau Prof. Dr. Ute Ziegenhain (Universitätsklinikum Ulm, Klinik für Kinderund Jugendpsychiatrie/Psychotherapie) entwickelt. Die EPB ist eine videogestützte Beratungsmethode, die nach dem Motto sehen – verstehen – handeln, arbeitet. Im Mittelpunkt der Beratung steht die Beobachtung „Was zeigt mir mein Kind mit seinem Verhalten und was braucht mein Kind, um sich gut entwickeln zu können?“. Dabei sind die Video-Analyse der BeraterIn und das Video-Feedback an die Eltern das zentrale diagnostische und therapeutische Instrument, um Familien ganzheitlich zu betrachten und den Aufbau einer sicheren Bindung zwischen Eltern und Kind zu unterstützen. Beraten werden einerseits Familien aus dem Primärbereich bis hin zum Sekundärbereich – d.h. Eltern mit entwicklungspsychologischem Interesse, Eltern die sich unsicher oder belastet fühlen, Eltern von Säuglingen und Kleinkindern mit besonderen Bedürfnissen, Eltern die in Betreuung der Kinder- und Jugendhilfe sind oder aber auch Eltern mit einer psychischen Erkrankung. In diesem Workshop sollen einerseits die Arbeitsweise und die Grundhaltung der Entwicklungspsychologischen Beratung in den ersten drei Lebensjahren vermittelt werden und andererseits praxisnahe Beispiele präsentiert und erarbeitet werden.

Susanne Payer, MA

  • Bildungswissenschaftlerin mit Schwerpunkt Bildung und Beratung über die Lebensalter
  • Entwicklungspsychologische Beraterin, Diplomierte Legasthenietrainerin und BASE® BabyBeobachtungsgruppenleiterin
  • Mehrjährige Tätigkeit in der Arbeit mit Familien, Kindern und Jugendlichen aus belastetem Umfeld
  • Erfahrung in der aufsuchenden Begleitung von Familien im psychosozialen Hochrisikobereich
  • Seit 05/2019 im Fachbereich Elternarbeit SOS Kinderdorf Hinterbrühl, Aufbau der Elternarbeit am Standort Hinterbrühl
PI/10: Die Bedeutung der Vater- bzw. Mutterfunktion und kulturbedingter Rollenbilder für die kindliche Ent-wicklung. Psychoanalytische und heilpädagogische Lesarten, Dipl.-Psych. Mag. Phil. Robert Langnickel, ...

Pierre-Carl Damian Link OSA, M.A. mult., Mag.-Phil. Dagmar Ambass

In unserem Workshop wird es im ersten Teil einen theoretischen Input der drei Referent*innen geben, die, jeweils mit Fallvignetten untermalt, Grundlage für die gemeinsame Diskussion im Plenum sind. Inhaltlich fokussiert der Input der Referierenden auf die väterliche und die mütterliche Funktion und deren strukturbildende Bedeutung für die Subjektwerdung. Dabei wird auch aufgezeigt, inwiefern professionell Tätige und auch Institutionen väterliche und/oder mütterliche Funktionen in der bio-psycho-sozialen Entwicklung des Subjekts einnehmen können. Aufgezeigt werden hierbei auch Folgen, wenn einem Kind die mütterliche oder väterliche Funktion versagt wird. Von den Funktionen zu unterscheiden sind die Rollenbilder von Vätern und Müttern, welchen kulturellen Wandlungen unterworfen sind. Anhand von ethnologischem Material soll die Schnittmenge zwischen den strukturbildenden Funktionen und der kulturellen Einbindung des Subjekts deutlich werden.

Dipl.-Psych. Mag. Phil. Robert Langnickel

  • Lehrbeauftragter an der Universität Würzburg im Feld der Psychoanalytischen Pädagogik
  • Eigene psychoanalytische Praxis in Winterthur (Schweiz)
  • Lehrer für Psychologie und Philosophie in Weinfelden (Schweiz) am BZWW
  • Publikationen zu früher Kindheit, Elternschaft und zur Psychoanalytischen Pädagogik
  • Vorstandsmitglied des Lacan Seminar Zürich und Dozent am Lacan Seminar Zürich
  • Redaktionsmitglied der Zeitschrift RISS – Zeitschrift für Psychoanalyse

Pierre-Carl Damian Link OSA, M.A. mult.

M.A. Philosophie, M.A. Theologische Studien, M.A. Bildungswissenschaft, M.A. Philosophie & Religion, B.A. Philosophie & Religion/Pädagogik (Universität Würzburg), B.Sc. Psychologie (IPU Berlin)

  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Entwicklungszentrum für Inklusion in der Lehrerbildung an der Universität Erfurt
  • Seelsorger und Pastoralpsychologe an der Reglerkirche im Bistum Erfurt
  • Eigene psychoanalytische Praxis in Würzburg (2014-2018) und in Erfurt (seit 2019)
  • Lehrbeauftragter für Medizinische Psychologie und Soziologie an der Universität Würzburg
  • Lehrbeauftragter für Philosophie und Ethik an der Universität Würzburg
  • Studium in Mannheim, Freiburg, Würzburg, München, Erfurt und Berlin

Mag.-Phil. Dagmar Ambass

  • Studium der Ethnologie und Lateinamerikanistik in Berlin mit Forschungsaufenthalten in Lateinamerika, Westafrika und Israel
  • Psychoanalytische Weiterbildung in Zürich
  • Eigene psychoanalytische Praxis in Zürich seit 1993
  • Sozialarbeit mit Flüchtlingsfamilien in Zürich und Glarus (1990 bis 2000)
  • Psychologische Beratung und Therapie mit Familien mit kleinen Kindern in verschiedenen Institutionen in Zürich (2010 bis heute)
  • Publikationen zu Migration sowie zu früher Kindheit und Elternschaft
  • Mitbegründerin der Fadenspule in Zürich
  • Langjähriges Mitglied im Lacan Seminar Zürich (z. T. Mitarbeit im Vorstand)
PI/11: Musiktherapie auf der Säuglingsstation - Unterstützung für zu früh geborene Babys und ihre Eltern Beispiele aus stationärer Praxis und Forschung, Mag. art. Leslie Schrage-Leitner

Information folgt

Mag. art. Leslie Schrage-Leitner

Information folgt

PI/12: Eltern stärken, Kinder fördern – von Anfang an!Gesundes Aufwachsen am Beispiel des aufsuchenden Programms PAT – Mit Eltern Lernen, Dipl.Soz.Päd. (FH) Carmen Drinkmann, M.A. (univ.)

Information folgt

Dipl.Soz.Päd. (FH) Carmen Drinkmann, M.A. (univ.)

Information folgt

© Gaimh - Gesellschaft für Seelische Gesundheit in der Frühen Kindheit

seit 1996 - 2019 - Impressum | Datenschutz

Geschäftsstelle: c/o IFEF Hernalser Hauptstrasse 15, Top 3/11, A - 1170 Wien
info@gaimh.org

Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite für Sie möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Wenn Sie fortfahren, nehmen wir an, dass Sie mit der Verwendung von Cookies auf der GAIMH-Webseite einverstanden sind. Weitere Informationen: Datenschutzerklärung - Cookies
Zustimmen