Geschäftsstelle

GAIMH
c/o IFEF
Hernalser Hauptstrasse 15, Top 3/11
A - 1170 Wien

Schreiben Sie uns
info@gaimh.org

Über Uns

GAIMH - Gesellschaft für Seelische Gesundheit in der Frühen Kindheit

Die GAIMH setzt sich ein für die Förderung seelischer Gesundheit in der frühen Kindheit sowie für die Vermeidung und Früherkennung von Fehlentwicklungen.

Parallelveranstaltungen Block II, 16:15 - 17:45

PII/01: Frühkindliche Risikofaktoren: Prävalenzen und Auswirkungen von Adverse Childhood Experiences in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Dr.phil. Dipl.Psych. Lisa Jakob

Co-Autoren: Corinna Priller, B.Sc., Leonie Aap, M.Sc., Univ.-Prof. Dr. med. Karl Heinz Brisch

"Adverse Childhood Experiences" (ACEs) sind frühkindliche Risikofaktoren, die zu schwerwiegenden, langfristigen Beeinträchtigungen der körperlichen und geistigen Gesundheit führen können. ACEs sind mit dem Gesundheitszustand im Erwachsenenalter, einer erhöhten Wahrscheinlichkeit von gesundheitlichem Risikoverhalten und mit vorzeitigem Tod assoziiert. Es wurden umfassende Informationen über die vielfältigen Widrigkeiten im Kindesalter sowie den aktuellen Forschungsstand in den DACH-Ländern zusammengetragen. Es wurde deutlich, dass ACEs in Clustern auftreten. Die Anzahl der ACEs im Kindesalter potenziert dabei das Risiko für negative Konsequenzen. Im Workshop soll ein Überblick über ACE’s in den DACH-Ländern gegeben werden, deren Cluster und Abhängigkeiten untereinander, sowie über existierende Programme zur Prävention und Intervention.

 

Dr.phil. Dipl.Psych. Lisa Jakob

  • Stellvertretende Institutsleitung des Instituts für Early Life Care an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg
  • Systemische Paar- und Familientherapeutin (DGSF)
  • 2015-2018: Psychologin in der Klinik für forensische Psychiatrie und Psychotherapie des Isar Amper Klinikums, München.
  • 2010-2016: Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Therapieforschung, München; Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht
PII/02: Baby, Mutter, Vater und Familie gefangen im Trauma.Wege und Auswege. Mit Fallbeispielen, Videos und der Möglichkeit eigene Erfahrungen einzubringen., Dr.med. Edelhard Thoms

Frühe seelische Störungen beim Säugling und Kleinkind entstehen durch Belastungen bei Mutter, Vater, Geschwistern und dem Kind während der prä-, peri- und postnatal Zeit und im Verlauf des ersten Lebensjahres.

Diese können zu Stressregulations- und Interaktionsstörungen in der frühen Kindheit führen. Bei länger anhaltender Belastung kommt es zu krankheitsrelevanten Störungen beim Säugling, Kleinkind und den Bezugspersonen.

Im Workshop werden die theoretischen Grundlagen für die Entwicklung von psychischen Störungen mit Fallbeispielen und Videosequenzen in der frühen Kindheit dargelegt. Die Störungen können nur mit allen am Krankheitsgeschehen Beteiligten bearbeitet werden. In der Folge sind Mutter, Hauptbezugspersonen, und Kind therapiebedürftig. Therapeutische Strategien werden aufgezeigt.

Dr.med. Edelhard Thoms

Studium der Medizin an der Medizinischen Hochschule Hannover, Studium der Sozialpsychologie und Sozialwissenschaften Universität Hannover

Bisherige Tätigkeiten

  • Leitung einer Sozialpsychiatrischen Beratungsstelle, Arzt der Jugend- und Drogenberatungsstelle DROBS, Mitarbeit bei Pro Familia Hannover, Sexualberatung, Schwangerschaftskonfliktberatung, Kinderkrankenhaus auf der Bult, Hannover, Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie,
  • 2000-2015 Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Park-Krankenhaus Leipzig
  • Lehraufträge an der MHH, Universität Leipzig.
  • Seit 2015 Praxis für Psychotherapie und Psychoanalyse für Babys, Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Tiefenpsychologie, Psychoanalyse, Supervision und Begutachtung,
  • seit 2017 zusätzlich Mitarbeit MVZ Halle für tiefenpsychologische und analytische Psychotherapie bei Säuglingen Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen

Weiterbildungen

in Verhaltenstherapie, DGVT, Psychotherapie, Psychoanalyse, (Lehrinstitut für Psychoanalyse und Psychotherapie e.V. Hannover (DPG), Fachkunde Suchtmedizin, Lehrbeauftragter am Sächsischen Institut für Psychoanalyse, Zertifikat für kinder- und jugendpsychiatrische Begutachtung, Zertifikat „Spezielle Psychotraumatherapie mit Kindern und Jugendlichen (DeGPT)“

Umfangreiche Veröffentlichungen in Fachzeitschriften und Lehrbüchern und Beteiligung an Forschungsprojekten

7 Kinder

Geschieden, erneut verheiratet, 7 Kinder. Kunst- und Italienliebhaber

PII/03: „Ich hätte Dich gern anders gehabt“Begleitung von Eltern mit einem entwicklungs-beeinträchtigten Kind, Dr. Sabine Fiala-Preinsperger

Informationen folgen

Dr. Sabine Fiala-Preinsperger

Informationen folgen

PII/04: Väter als Spielpartner: Förderansätze für die Praxis, Dr. Lukas Teufl

Der erste Teil des Workshops besteht aus einer Kurzpräsentation aktueller Forschungsergebnisse zum ElternKind-Spiel. Es werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Spielqualität und dem Spielverhalten von Vätern und Müttern im Eltern-Kind-Spiel herausgearbeitet. Außerdem werden Zusammenhänge zwischen der Spielqualität und dem Spielverhalten mit der sozialen und emotionalen Entwicklung des Kindes präsentiert.
Diese Betrachtungen werden durch die Vorführung von Interaktionsvideos untermauert.
Der zweite Teil besteht aus einer Gruppendiskussion. Die Ergebnisse sollen anhand eigener Erfahrungen der Teilnehmer*innen reflektiert werden. Zudem werden die präsentierten Ergebnisse, je nach Teilnehmer*innenZahl in Kleingruppen oder in der gesamten Gruppe, in Hinblick auf die Umsetzung in der Praxis beleuchtet. Im Vordergrund steht die Frage, inwiefern sich das Eltern-Kind-Spiel zur Förderung der sozial-emotionalen Entwicklung eignet und wie Väter dabei agieren sollen.

Dr. Lukas Teufl

Akademische Ausbildung

  • 2016 – 2018 Universität Wien, Doktoratsstudium Psychologie Abschluss: summa cum laude
  • 2012 – 2014 Universität Wien, Bachelorstudium Japanologie
  • 2009 – 2015 Universität Wien, Diplomstudium Psychologie Abschluss: mit Auszeichnung


Beruflicher Werdegang

  • seit 03/2019 Institut für Gesundheitsförderung und Prävention (IfGP), Abteilung Kinder- und Jugendgesundheit, Researcher
  • 05/2015 – 12/2018 Universität Wien, Entwicklungspsychologie unter Prof. DDr. Lieselotte Ahnert, Forschungskoordinator und Projektmitarbeiter
  • 05/2012 – 04/2015 MUKI Wien 2 Mutter-Kind-Wohnungen, Kinderbetreuung
  • 05/2010 – 04/2012 Ein Schloss für Kinder Baden, Hortpädagoge
PII/05: Merkblätter „Seelisch gesund aufwachsen“, Bärbel Derksen, Prof. Dr. Jörg Maywald

Informationen folgen

Bärbel Derksen

Informationen folgen

Dr. Jörg Maywald

Informationen folgen

PII/06: Wie beeinträchtigt unser Gesundheitssystem die frühe Mutter-Kind-Einheit?, Dipl.Päd. Marita Klippel-Heidekrüger, Dr. med. Antonia Stulz-Koller

Die Einmaligkeit der frühen Mutter/Kind Situation verlangt eine besondere Beachtung in Schwangerschaft und Geburt. Alles was die Mutter in der Zeit ihres schwanger Seins erfährt, erlebt auch ihr Kind in ihrem Körper. Umgekehrt hat auch alles was das Kind während dieser Zeit im Körper der Mutter erfährt Einfluss auf deren seelisches Erleben.

Entlang von Praxisbeispielen wollen wir aufzeigen, wie sich potentielle Störungen dieser Mutter/Kind-Einheit auf die seelische Gesundheit auswirken können.

Dabei soll auf frühe Kinderrechtsverletzungen hingewiesen werden, die durch zunehmende technische Steuerungen und Überwachungsmaßnahmen in der frühen Zeit verursacht werden.

Wir begrüßen ausdrücklich Berichte, Erfahrungen und Überlegungen aus dem beruflichen Alltag der Teilnehmer/innen in Bezug auf diese Thematik.

Dipl.Päd. Marita Klippel-Heidekrüger

  • Gestalttherapeutin 1985 in eigener Praxis in Berlin tätig /Mitglied der Deutschen Vereinigung für Gestalttherapie e.V.
  • Pränatal fundierte Psychotherapie mit der Methode der Psychoanalytische Regressionstherapie HOLLWEG ab 1999 Mitglied in der ISPPM e.V. Leiterin der AG-PfPP im deutschsprachigen Raum
  • ISPPM e.V. Delegierte für die Rechte der Kinder in der Nationalen Koalition Deutschland
  • 2009 Gründungsmitglied im Verein GreenBirth e.V. bis heute aktiv (zwei Kinder und sechs Enkelkinder)

Dr. med. Antonia Stulz-Koller

Fachärztin FMH für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie

Berufliche Schwerpunkte:
Kinder- und Jugendpsychiaterin und Psychotherapeutin. Eltern-Kleinkind-Therapeutin. Supervisorin.

Ausbildung in systemischer Therapie. Weiterbildungen in körperorientierten und traumazentrierten Therapieverfahren mit dem Schwerpunkt auf der Behandlung von Säuglingen und Kleinkindern, EMDR-Therapeutin, Hypnotherapie.

Arbeitet seit 1999 in eigener Praxis mit Psychologinnen und Psychologen im Delegationsverhältnis.
Seit 2016 Aufbau der baby-hilfe zürich.

PII/07: Positionspapier der GAIMH zur Leitlinie‚Psychische Störungen im Säuglings- Kleinkind- und Vorschulalter. Einführung zum Diagnosemanual DC:0-5 und Diskussion., PD Dr. med. habil. Fernanda Pedrina

Das Erscheinen des neuen Diagnosemanual DC:0-5 Ende 2016, das durch Einbezug internationaler Fachpersonen ausgearbeitet wurde und das wahrscheinlich die künftige deutschsprachige Leitlinie beeinflussen wird, hat die GAIMH zur Verfassung eines Positionspapiers zu dieser Thematik geführt, das jüngst bei der für deren Revision zuständigen AWMF-Kommission eingereicht wurde. Im Workshop wird in einem kurzen input-Referat das DC:0-5 vorgestellt und auf die Herausforderungen, die dessen Einführung im deutschen Sprachraum bedeuten würde, hingewiesen. Diese sind im Positionspapier formuliert. Obwohl Diagnostik primär die therapeutischen Berufe betrifft, sind zur Diskussion alle Fachgruppen eingeladen. Ziel ist eine allgemeine Information zu den anstehenden Veränderungen sowie ein Kennenlernen von in der Diskussion auftauchenden Fragestellungen, die der Vorstand und die Gruppe ‚Positionspapier‘ in ihrer weiteren Arbeit stärker berücksichtigen sollten. Die Lektüre des GAIMH-Positionspapiers, der auf der GAIMH-HP zu finden ist, ist Voraussetzung für die Teilnahme am Workshop.

PD Dr. med. habil. Fernanda Pedrina

  • Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie FMH,
  • Kinderanalytikerin (ACP),
  • Psychoanalytikerin (PSZ),
  • Supervisorin mit eigener Praxis in Zürich.
  • Mitbegründerin Zentrum für Entwicklungspsychotherapie Zürich: www.babyundkleinkind.ch
  • Privatdozentin der Universität Kassel, Fachbereich Humanwissenschaften;
  • Lehrbeauftragte im Curriculum Eltern-Säugling-Kleinkind-Therapie an der ärztlichen Akademie für Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen e.V. (München) und an der Internationalen Psychoanalytischen Universität IPU (Berlin).

Publikationen

zur psychoanalytischen Behandlungstechnik bei Kindern und Jugendlichen, zur Entwicklung in der frühen Kindheit und Eltern-Säugling-Therapie, zur Migration und interkulturellen Therapie. Buchpublikation "Mütter und Babys in psychischen Krisen" (2006). Herausgeberin mehrerer Bücher, zuletzt „Babys und Kleinkinder – Praxis und Forschung im Dialog (2013). In Vorber.: „Babys und Kleinkinder in Not: Psychopathologie und Behandlung“ (geplant 2020)

PII/08: Pregorexie: Die Auswirkungen einer mütterlichen Essstörung auf die kindliche Entwicklung, Leonie Aap, M.Sc

Der Begriff „Pregorexie“ (Zusammensetzung aus „pregnant“ und Anorexia) bezeichnet die Erkrankung, die Gewichtszunahme in der Schwangerschaft durch extreme Diät und Überbelastung zu kontrollieren. Mangelernährung während der Schwangerschaft hat dabei gesundheitliche und psychische Auswirkungen auf Mutter und Kind. Die destruktive Dynamik der psychosomatischen Erkrankung der Mutter kann sich zu einem langfristigen Belastungsfaktor entwickeln: So zeichnet sich die Mutter-Kind-Interaktion durch ein starkes Kontrollbedürfnis der Mutter, geringe Reaktivität und eine geringe Feinfühligkeit der Mutter gegenüber den Bedürfnissen des Kindes aus. Fütterstörungen, Probleme im Bindungsaufbau und in der kindlichen Entwicklung sowie eine Symptomweitergabe können die Folge sein. Im Rahmen des Workshops sollen Hintergründe und Hypothesen zu der aktuell am Institut für Early Life Care laufenden Studie, welche die Zusammenhänge zwischen Pregorexie und Bindung beforscht, erläutert und diskutiert werden.

Leonie Aap, M.Sc

ist seit November 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Institut für Early Life Care der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) in Salzburg. Im März 2019 begann sie das Doktoratsstudium der Medizinischen Wissenschaften (PhD) an der PMU. Ihr fünfjähriges Psychologiestudium an der Universität Salzburg schloss sie 2018 mit einem Master of Science ab.

PII/09: Elternarbeit bei fremduntergebrachten Kindern, Susanne Payer, MA

Was „Elternarbeit“ bei fremduntergebrachten Kindern bedeutet und was die Umsetzung und Ziele betrifft, herrscht teilweise noch Uneinigkeit und eine große Vielfalt an Konzepten. Als grundlegende Aufträge können zwei Zielsetzungen formuliert werden: eine (Re)Stabilisierung und Familienbegleitung des Herkunftssystems und/oder eine Vorbereitung einer erfolgreichen Rückführung in das Herkunftssystem. Im SOS Kinderdorf gibt es an den diversen Standorten in Österreich aufsuchende Fachkräfte in der Sozialen Arbeit (ElternberaterInnen), die mit den im SOS Kinderdorf lebenden Kindern und ihren Familien arbeiten. Die Fachkraft für Elternarbeit bewegt sich als „Vermittlerin“ und „Sprachrohr“ stets im Beziehungsdreieck – Kind, Herkunftsfamilie und Kinderdorffamilie/BezugsbetreuerIn – welche in die Systeme der Kinder- und Jugendhilfe sowie des SOS Kinderdorfs eingebettet sind. Die Kooperation mit dem Herkunftssystem (HKS) erfordert von allen Beteiligten das Bewusstsein, dass die Eltern für ihre Kinder stets „das Beste“ wollen und diese oftmals selbst nicht auf liebvolle Kindheitserfahrungen zurückgreifen können. Es handelt sich häufig um Eltern, die selbst in ihrer Kindheit frühe seelische Verletzungen, unsichere Bindungserfahrungen, Umbrüche, Krisen oder Erfahrungen von Entwertung und Ausgrenzung erfahren haben und diese manifestieren sich häufig in Schuldgefühlen, Selbstzweifel, Scham, Trauer oder Bitterkeit (Wiemann 2011). Im Workshop soll speziell dem Aspekt nachgegangen werden, was das Besondere in der Elternarbeit bei fremduntergebrachten Kindern in der Frühen Kindheit ist und welche Rolle sowie Haltung die ElternberaterInnen einnehmen.

Susanne Payer, MA

  • Bildungswissenschaftlerin mit Schwerpunkt Bildung und Beratung über die Lebensalter
  • Entwicklungspsychologische Beraterin, Diplomierte Legasthenietrainerin und BASE® BabyBeobachtungsgruppenleiterin
  • Mehrjährige Tätigkeit in der Arbeit mit Familien, Kindern und Jugendlichen aus belastetem Umfeld
  • Erfahrung in der aufsuchenden Begleitung von Familien im psychosozialen Hochrisikobereich
  • Seit 05/2019 im Fachbereich Elternarbeit SOS Kinderdorf Hinterbrühl, Aufbau der Elternarbeit am Standort Hinterbrühl
PII/10: Aufsuchende Eltern-Säugling-Kleinkind-Psychotherapie (ESKP) im häuslichen Umfeld der Familie. Erfahrungen mit einer manualisierten Intervention im Rahmen der SKKIPPI Studie., Dr. Gabriele Koch

ESKP ist eine Methode zur Behandlung früher Eltern-Kind-Beziehungen, die belastet sind, sei es durch frühkindliche Symptome und/oder elterliche Symptome. Schwerpunkt ist das Erkennen und Bearbeiten der Beziehungsthemen, die der Symptomatik von Eltern und Kind zugrunde liegen. Der Workshop stellt die Besonderheiten der psychodynamischen Methoden dar, die im Rahmen der SKKIPPI Studie vor dem Hintergrund psychoanalytischer Herangehensweisen im Umfang von insgesamt 12 Sitzungen (6 Wochen à 2 Sitzungen) im Hausbesuch angewendet werden.

Anhand von Fallbeispielen der Studientherapeut*innen, die im häuslichen Umfeld der Familie arbeiten, werden die Wirkelemente und Herausforderungen im therapeutischen Prozess veranschaulicht. Je nach Strukturniveau der Eltern und Alter und Entwicklungsthemen der Kinder stehen dabei die Beziehungsgestaltung sowie die Fähigkeit zur Affektdifferenzierung und Regulation im Mittelpunkt. Die therapeutische Übertragungsbeziehung und psychoedukative Methoden werden genutzt, um Eltern darin zu unterstützen, eigene und kindliche psychische Zustände besser zu beobachten und zu regulieren.  Die Besonderheiten von szenischem Verstehen, analytischer Haltung, Übertragungs- und Gegenübertragungsanalyse werden beleuchtet.

Dr. Gabriele Koch

Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der International Psychoanalytic University Berlin (IPU), Leiterin der Familienberatungsstelle des Instituts für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung an der Universität Potsdam (IFK e.V.). Klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin, Systemische Familientherapeutin, Eltern-Säugling-Kleinkind-Beratung.

PII/11: „Plötzlich ist alles anders!“Familien mit einem schwerkranken Kind in der Zeit der Erkrankung, des Abschiednehmens und der Trauer begleiten., Mag. Ulrike Pribil, MSc

Ab dem Zeitpunkt der Diagnose einer lebensbedrohlichen oder lebensverkürzenden Erkrankung ist nichts mehr wie es einmal war. Der Lebensplan der betroffenen Familie wird auf den Kopf gestellt und in der Regel dreht sich ab diesem Zeitpunkt alles um das erkrankte Kind. Was braucht die Familie, das schwerst erkrankte Kind, die gesunden Geschwister in dieser herausfordernden Zeit der Erkrankung, des Abschiednehmens und der Trauer? Wie kann eine umfassende, sich an den individuellen Bedürfnissen der Betroffenen orientierte Betreuung und Begleitung gelingen? Wir setzen uns im Workshop mit diesen zentralen Fragen auseinander. Theoretische Inputs und konkrete Praxisbeispiele zeigen Möglichkeiten, Charakteristika, Herausforderungen und Grenzen der pädiatrischen Palliativversorgung im Versorgungsnetzwerk auf.

Mag. Ulrike Pribil, MSc

  • Soziologin, MSc Palliative Care, Dipl.Kinderkrankenschwester
  • Seit 1999 in der mobilen Hospiz- und Palliativversorgung tätig, wissenschaftliche Mitarbeit bei verschiedenen Projekten im Rahmen des Auf- und Ausbaus der Palliativversorgung in Ö, Lehr- und Vortragstätigkeit.
  • Seit 2008 Geschäftsführerin KinderPalliativNetzwerk OÖ, Kinderhospizbeauftragte Dachverband Hospiz Ö.
PII/12: Einführung in den CARE-Index und in die „Compulsive“ Verhaltensmuster, Dr. Peter Schernhardt

Information folgt

Dr. Peter Schernhardt

Information folgt

© Gaimh - Gesellschaft für Seelische Gesundheit in der Frühen Kindheit

seit 1996 - 2019 - Impressum | Datenschutz

Geschäftsstelle: c/o IFEF Hernalser Hauptstrasse 15, Top 3/11, A - 1170 Wien
info@gaimh.org

Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite für Sie möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Wenn Sie fortfahren, nehmen wir an, dass Sie mit der Verwendung von Cookies auf der GAIMH-Webseite einverstanden sind. Weitere Informationen: Datenschutzerklärung - Cookies
Zustimmen