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GAIMH - Gesellschaft für Seelische Gesundheit in der Frühen Kindheit

Die GAIMH setzt sich ein für die Förderung seelischer Gesundheit in der frühen Kindheit sowie für die Vermeidung und Früherkennung von Fehlentwicklungen.

Vorträge

Donnerstag, 6. Februar 2019

Eröffnungsvortrag: „Der Wandel der Familie im Kontext gesellschaftlicher Veränderungen“, Prof. Dr. Martin Hafen

In der ersten Lebensphase eines Kindes bildet die Familie die mit Abstand wichtigste soziale Umwelt eines Kindes. In der Familie erfährt das Kind Zuwendung, Sicherheit, Fürsorge und Anregung – soziale Aspekte, welche die Basis für ein gut gelingendes Leben bilden. Ist die Familie nicht in der Lage, diese lebensnotwendigen Grundlagen zu bieten, ist das Kind chronischem Stress ausgesetzt, der seine körperliche und psychische Gesundheit und sein Sozialverhalten bis ins hohe Alter beeinträchtigen kann.

Im Referat wird aus einer interdisziplinären Perspektive skizziert, wie sich die Familie im Kontext der immer schnelleren Entwicklung der Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten verändert hat und wie sich dieser Wandel auf die Kinder und ihre Eltern auswirkt. Auf der Basis des heute verfügbaren wissenschaftlichen Wissens zur frühkindlichen Entwicklung wird in der Folge skizziert, wie die Gesellschaft und insbesondere das System der Politik auf diesen Wandel der Familie reagiert und welche weiteren Anpassungen mit Blick auf die Gegenwart und die Zukunft notwendig sind.

Prof. Dr. Martin Hafen

arbeitet als Dozent und Projektleiter an der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit im Institut Sozialmanagement, Sozialpolitik und Prävention. Er ist Sozialarbeiter und promovierter Soziologe. In seiner Dissertation hat Martin Hafen auf der Basis der soziologischen Systemtheorie (Luhmann) eine themenübergreifende Theorie von Prävention und Gesundheitsförderung erstellt. Seit zehn Jahren setzt er sich intensiv mit der frühen Kindheit auseinander, die er als wichtigstes Handlungsfeld der Prävention überhaupt bezeichnet.

www.fen.ch

Freitag, 7. Februar 2019

„Ein Blick zurück nach vorn Frühe Kindheit und Frühe Hilfen aus drei Länderperspektiven“, Mag. Dr. Sabine Haas (Ö), Dr. Heidi Simoni (CH), Prof. Dr. Jörg Maywald (D)

Anlässlich 25 Jahre GAIMH erfolgt ein länderübergreifender Blick auf die wesentlichsten Entwicklungen und Herausforderungen in der frühen Kindheit in Deutschland, Österreich und der Schweiz in den letzten 25 Jahren. Beleuchtet werden dabei sowohl relevante gesellschaftliche Rahmenbedingungen als auch Veränderungen im medizinischen und psychosozialen Bereich. Anhand ausgewählter Indikatoren werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der drei Länder dargestellt. Besonderes Augenmerk liegt auf der Darstellung der aktuellen Situation – spezifische Entwicklungen, Chancen und Herausforderungen, die die frühe Kindheit und die spezifischen Unterstützungssysteme für diese Lebensphase zurzeit bestimmen. Davon abgeleitet werden auch Rückschlüsse und Empfehlungen in Hinblick auf die Zukunft: Welche Herausforderungen brauchen besondere Aufmerksamkeit? Welche Aufgaben müssen aktuell am dringendsten in Angriff genommen werden?

Mag. Dr. Sabine Haas

Soziologin;

  • seit 1995 am Österreichischen Bundesinstitut für Gesundheitswesen (ÖBIG; nunmehr Gesundheit Österreich GmbH / Geschäftsbereich ÖBIG) tätig;
  • stellvertretende Leiterin der Abteilung Gesundheit und Gesellschaft;
  • seit vielen Jahren mit Grundlagen von (struktureller) Prävention und Gesundheitsförderung, Strategien zur intersektoralen Verankerung/Berücksichtigung von Gesundheit sowie mit den sozioökonomischen Determinanten der Gesundheit bzw. dem Thema gesundheitliche Chancengerechtigkeit befasst;
  • seit 2011 intensive Befassung mit dem Thema Frühe Hilfen,
  • seit Jänner 2015 Leiterin des damals neu eingerichteten Nationalen Zentrums Frühe Hilfen an der GÖG.

www.fruehehilfen.at / www.goeg.at

Dr. Heidi Simoni

ist promovierte Psychologin und seit 2007 die Leiterin des Marie Meierhofer Institut für das Kind in Zürich. Das Institut beschäftigt sich mit der frühen Kindheit, mit unterschiedlichen Startbedingungen und mit deren Ausgleich, mit dem Aufwachsen innerhalb und ausserhalb von Familien, mit der Umsetzung von Kinderrechten. Das MMI zeichnet sich durch seine multidisziplinäre Arbeitsweise sowie durch die Kombination von Forschung, Weiterbildung und Beratung aus. Heidi Simoni ist Gründungsmitglied der GAIMH und war von 2008 bis 2016 deren Präsidentin.

www.mmi.ch

Prof. Dr. Jörg Maywald

  • Studium der Soziologie, Psychologie und Pädagogik in Berlin, Amsterdam und Paris;
  • Mitbegründer des Berliner Kinderschutz-Zentrums;
  • viele Jahre Tätigkeit in der Kinder- und Jugendhilfe, im Kinder- und Jugendgesundheitsbereich und in der Erwachsenenbildung;
  • seit 1995 Geschäftsführer der Deutschen Liga für das Kind;
  • seit 2002 Sprecher der National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention;
  • seit 2011 Honorarprofessor an der Fachhochschule Potsdam; seit 2019 Mitglied des Bundesjugendkuratoriums

www.liga-kind.de

„Seelische Gesundheit für das Baby 4.0! Herausforderungen für traditionelle und Regenbogenfamilien nach medizinisch assistierter Reproduktion“ Dr. Karin J. Lebersorger

In den westlichen Industriegesellschaften kommen assistierte Reproduktionstechnologien bei 3 % aller Neugeborenen mit steigender Tendenz zur Anwendung. Die technisierte Zeugung stellt alle Beteiligten vor besondere psychische Herausforderungen, von denen einige sowohl gleich- als auch gegengeschlechtliche Elternpaare betreffen, andere spezifisch sind. Für sichere familiäre Beziehungen ist es bedeutsam, die bewusste und unbewusste Psychodynamik zu verstehen, und alle an der Entstehung des Kindes beteiligten Personen in ihrer Bedeutung anzuerkennen sowie in eine familiäres Narrativ zu integrieren. Die Auseinandersetzung mit multipler Elternschaft und Offenheit bezüglich der eigenen Herkunft ist bei Miteinbeziehung biologisch Anderer unerlässlich. Ein unreflektierter Einsatz assistierter Reproduktionstechnologien stellt eine Risikokonstellation für die Eltern-Kind-Beziehungen dar. ProfessionistInnen aller in der frühen Kindheit tätigen Berufsgruppen können durch Information, Aufklärung und Begleitung zum Wohl der Kinder wirksam sein.

Dr. Karin J. Lebersorger

Klinische- und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin und Supervisorin.
Teamleiterin Nord des Instituts für Erziehungshilfe Wien, Mitarbeiterin der Down-Syndrom Ambulanz des Krankenhauses Rudolfstiftung, freie Praxis, Lektorin an der Wiener Psychoanalytischen Akademie, der FH Campus Wien, nominiertes Mitglied der Arbeitsgruppe „Qualitätssicherung frühe Kindheit“ der Österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundheit. Mitautorin der “Stellungnahme der Österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundheit zum Änderungsentwurf des Fortpflanzungsmedizinrechts-Änderungsgesetzes.

„Sprechen mit Säuglingen und Kleinkindern“ Dr. Sabine Fiala-Preinsperger

Säuglinge zeigen eine schier unglaubliche Neugier auf die menschliche Stimme. Vom ersten Tag an wenden Sie sich mit aller Kraft zur Sprachquelle hin, vor allem wenn sie sich emotional angesprochen fühlen. Das bedeutungsvolle Ansprechen nährt den Saugtrieb, macht neugierig und ist ein Entwicklungsmotor für die emotionale, kognitive und motorische Entwicklung. Es gibt bereits eine lange psychoanalytische Tradition, das Sprechen mit Säuglingen und Kleinkindern auch therapeutisch anzuwenden. Im Vortrag sollen diese therapeutischen Zugänge anhand von klinischen Beispielen erfahrbar gemacht werden.

Dr. Sabine Fiala-Preinsperger

  • Fachärztin für Pädiatrie und Kinder- und Jugendpsychiatrie, Kassenpraxis in Mödling
  • Psychoanalytikerin der WPV/IPA für Erwachsene und Kinder, Supervision
  • Leitung des Kinderambulatoriums der WPV
  • Im wissenschaftlichen Beirat der Zeitschrift KINDERANALYSE
  • In der Leitung des psychoanalytisch orientierten Weiterbildungslehrgangs für Säuglings-, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie der Wiener Psychoanalytischen Akademie
  • In der Leitung des Universitätslehrgangs für Palliative Care in der Pädiatrie an der Paracelsus-Universität Salzburg
  • maßgeblich am Aufbau der Säuglingspsychosomatik im Wilhelminenspital in Wien beteiligt
  • Erfahrung in der Forschung zur Eltern-Kind-Beziehung, diverse Publikationen

Samstag, 8. Februar 2019

„Zu wenig Liebe ist Diebstahl - zu viel Liebe ist Mord“ - Compulsive Verhaltensweisen - eine Reaktionsform des Kindes auf das mütterliche Beziehungsangebot Dr. Peter Schernhardt

Babys sind unbeschriebene Blätter, die sich im Laufe ihrer Entwicklung an die gegebenen familiären Bedingungen durch (oft auch bizarre) selbst-protektive Strategien anpassen. Um das zu veranschaulichen, zeigt Peter Schernhardt mehrere Videosequenzen, welche die Interaktion einer Mutter mit ihrem kleinen Mädchen zeigen.

Dr. Peter Schernhardt

ist Fachpsychologe für Klinische Psychologie und Psychotherapie (BDP), Supervisor, Leiter der Psychotherapeutischen Fachambulanz für Babys und Kleinkinder (SPZ Traunstein, Klinikum Südostbayern), CARE-Index Trainer für Infancy und Toddlers, Mitbegründer und Ausbildungsleiter (TIA, BASKET).

„Stress und Stressreduktion in der Frühen Kindheit“ Univ.-Prof. Dr. Dr. Lieselotte Ahnert

Die Stressforschung hat in den letzten zwei Jahrzehnten insbesondere durch die Vorteile nicht-invasiver Methoden von Speichelanalysen zu belastbaren Erkenntnissen auch bei Kleinkindern geführt. Der Vortrag will den derzeitigen Kenntnisstand skizzieren. Dabei sollen auch eigne Studienergebnisse dargestellt werden, die Stress und Stressreduktion von Kindern abbilden, deren Lebenswelt aus Familie und Kita besteht.

Univ.-Prof. Dr. Dr. Lieselotte Ahnert (Freie Universität Berlin)

studierte und promovierte an der Humboldt-Universität in Berlin; danach leitete sie die Forschungsgruppe Frühsozialisation am Institut für Hygiene des Kindes- und Jugendalter in Ost-Berlin und habilitierte nach mehrjährigen Aufenthalten in den USA im Jahr 2000 an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Sie war Professorin an der Universität Wien von 2008 bis 2018 und leitete dort den Arbeitsbereich Entwicklungspsychologie. Ihre Forschung befasst sich mit ausgewählten Entwicklungsbereiche wie der frühkindlichen Bindungsentwicklung, der Verhaltensanpassung und der Stressverarbeitung bei Kleinkindern wie auch der Frühentwicklung des Kindes in familiärer und außerfamiliärer Betreuung sowie den Folgen dieser Erfahrungen.

www.ewi-psy.fu-berlin.de

„Welches Familienrecht brauchen Kleinkinder, um sich gesund entwickeln zu können?“ Dr. Judit Barth-Richtarz, Univ.-Doz. Dr. Helmuth Figdor

Ausgehend von Entwicklungsbedürfnissen von kleinen Kindern wird ein Blick auf die aktuelle familienrechtliche Diskussion (Sorgerecht, Kontaktrecht, Betreuungsmodelle, Ablauf familiengerichtlicher Verfahren) geworfen. Es wird der Frage nachgegangen, inwiefern das Recht gefragt ist, zur Gestaltung förderlicher Entwicklungsbedingungen von Kindern beizutragen und wo die Grenzen desselben liegen und was es – insb. für getrennte Familien noch bräuchte.

Dr. Judit Barth-Richtarz

ist Studiengangsleiterin des Masterstudiums Kinder- und Familienzentrierte Soziale Arbeit an der Fachhochschule Campus Wien sowie Lektorin an der Universität Wien. Sie arbeitet in eigener Praxis als Psychoanalytisch-pädagogische Erziehungsberatung (APP), Zertifizierte Familien-, Eltern- und Erziehungsberaterin nach § 107 AußStrG, Heilpädagogin, Interaktionstherapeutin und Kinderbeistand bei Gericht.

Veröffentlichungen:
Barth-Richtarz, J., Doppel, R (2017): Über die Gestaltung und den Sinn (psychoanalytisch-) pädagogischer Diagnostik im Rahmen von Hilfen für entwicklungsgefährdete Kleinkinder und ihre Eltern. In: Gstach, J. (Hrsg.): Diagnostik in der Pädagogik und Sozialen Arbeit. Jahrbuch für Psychoanalytische Pädago-gik 25. Psychosozial-Verlag: Gießen.
Barth-Richtarz, J. (2012): Gemeinsame Elternschaft nach der Scheidung. Auswirkungen der ge-meinsamen und alleinigen Obsorge für die Entwicklungsbedingungen der Kinder. Springer VS: Wiesbaden.
Barth-Richtarz, J., Figdor, H. (2008): Was bringt die gemeinsame Obsorge? Studie zu den Aus-wirkungen des KindRÄG 2001. Manz Verlag: Wien.

Univ.-Doz. Dr. Helmuth Figdor

ist Dozent am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Wien und Lehrbeauftragter für Pädagogik an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Er arbeitet in eigener Praxis als Psychoanalytiker, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut und Erziehungsberater.

Letzte Veröffentlichungen im Psychosozial-Verlag:
Patient Scheidungsfamilie. Ein Ratgeber für professionelle Helfer (2012)
Kinder aus geschiedenen Ehen: Zwischen Trauma und Hoffnung (9.Aufl. 2012)

„Babys lieben Smartphones? Die Bedeutung von „emotionaler Abwesenheit“ durch Mediennutzung in der frühen Eltern-KindBeziehung“ Prof. Dr. med. Karl Heinz Brisch

Säuglinge suchen von Geburt an soziale Interaktionen und emotionalen Austausch mit Menschen. Ihre Eltern sind aber oftmals mehr mit dem Smartphone beschäftigt und sind hierbei intensiv emotional absorbiert. Somit wenden sie sich ebenso interessiert dem Smartphone zu und explorieren dieses Gerät. Sie sind fasziniert von den ausgelösten Aktionen im Smartphone und den Möglichkeiten zur Selbstwirksamkeit. Ihre Neugier und Aufmerksamkeit richtet sich zunehmend mehr auf das Smartphone, besonders, wenn Angebote zum lebendigen Austausch mit ihren Bezugspersonen selten sind oder fehlen. im Vortrag wird anhand der Erfahrungen aus unserer Smart.Baby-Studie verdeutlich, wie sich die Faszination für Smartphones schon bei Säuglingen entwicklungspsychologisch erklären lässt, welche Rolle Eltern und andere Bezugspersonen dabei spielen und wie eine Prävention von kindlichen Fixierungen auf das Smartphone aussehen könnte. Die Ergebnisse lassen sich auf den Umgang mit andere Medien in der frühen Kindheit übertragen.

Univ.-Prof. Dr. med. Karl Heinz Brisch

Karl Heinz Brisch, Univ.-Prof. an der Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) in Salzburg, Dr. med. habil., ist u.a. Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie und spezielle Psychotraumatologie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Psychoanalytiker und Bindungsforscher
Er ist Vorstand des weltweit ersten Lehrstuhls für Early Life Care und leitet das gleichnamige Forschungsinstitut an der PMU in Salzburg. Bis Ende 2018 leitete er als Oberarzt die Abteilung für Pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Universität München. Sein Forschungsschwerpunkt umfasst den Bereich der frühkindlichen Entwicklung und der Psychotherapie von bindungstraumatisierten Menschen in allen Altersgruppen.
Der Referent ist Gründungsmitglied und war langjährig im Vorstand der Gesellschaft für Seelische Gesundheit in der Frühen Kindheit (GAIMH e.V. – German-Speaking Association for Infant Mental Health)

www.pmu.ac.at/early-life-care.html / www.khbrisch.de

Der Film „Elternschule“: ein trauriger Anstoß um unsere Haltung Kindern und Eltern gegenüber zu klären. Die Debatte zum Film: was kann daraus wachsen? Dr. Herbert Renz-Polster

Die psychosomatische Abteilung einer deutschen Kinderklinik hat durch den Film "Elternschule" für heftige Debatten gesorgt. Die dort wegen vielfältiger Diagnosen wie Neurodermitis, Asthma, Ess- und Schlafstörungen behandelten Säuglinge und Kleinkinder werden täglich nach einem festgelegten Plan von ihren Müttern getrennt - dadurch soll die Entwicklung von Autonomie angestoßen werden. Auch werden die kleinen Patienten täglich ärztlich untersucht - nicht um eine Diagnose zu finden, sondern um sie dadurch gegen Stress abzuhärten. Der Film hat beim Publikum breiten Zuspruch erfahren. Hier soll es um die Frage gehen, warum das so ist: Warum leuchtet den einen diese Behandlung kleiner Kinder ein, bringt andere dagegen in echte Not? Welche grundsätzlichen Annahmen trennt die beiden Lager? Vor allem aber: Was kann diese harte Welle bremsen, die da wieder anrollt? Welchen tieferen Narrativ vom seelischen Werden des Kindes können wir den erschütternden Bildern in diesem Film entgegensetzen?

Dr. Herbert Renz-Polster

geb. 1960, beschäftigt sich als Kinderarzt und Wissenschaftler seit langem mit der kindlichen Entwicklung. Forschungstätigkeit im Bereich Kinderheilkunde, Prävention und Gesundheitsförderung zunächst in den USA, dann am Mannheimer Institut für Public Health der Universität Heidelberg. Bekannt durch mehrere Sachbücher, u.a. „Kinder verstehen - born to be wild!“ und „Die Kindheit ist unantastbar“. Er hat 4 Kinder und lebt heute mit seiner Frau in der Nähe von Ravensburg.

Kontakt: www.kinder-verstehen.de

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